SPD Bad Marienberg

Flächendeckend schnelles Internet ist im Rhein-Lahn-Kreis in greifbare Nähe gerückt

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Bund fördert Ausbauvorhaben mit knapp 28,5 Millionen Euro

"Wie mir heute aus Berlin mitgeteilt wurde, wird der Bund sich am Ausbau des schnellen Internets im Rhein-Lahn-Kreis mit 50% der förderfähigen Kosten beteiligen. Das bedeutet, dass die gigantische Summe von rund 28,5 Millionen Euro für die Schließung der weißen Flecken im Kreis vom Bund zur Verfügung gestellt werden."

Diese gute Nachricht konnte die SPD-Bundestagsabgeordnete aus der Hauptstadt mit in die Heimat bringen. Damit ist die Verbesserung der Internetinfrastruktur, um die sich der Kreis schon lange kümmert und rund 56,8 Millionen Euro Kosten ermittelt hat, durch Förderungen des Bundes mit 50% finanziert. "Ich freue mich, dass das endlich klappt", so Gabi Weber wörtlich.

Die "weißen Flecke" werden nach erfolgter Ausschreibung und Auftragsvergabe durch die Kreisgremien mit diesem Geld einen Glasfaserausbau bis in jedes Haus und somit die beste Breitbandversorgung erhalten, die man nach heutigem Stand anbieten kann. "Der Breitbandausbau ist ein wichtiger Schritt, um gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu erreichen. Die Corona-Pandemie hat uns deutlich vor Augen geführt, dass ein gut ausgebautes Internet heute kein Luxus, sondern ein Muss für die Menschen ist. In Zeiten, in denen Kontakte zu Familie und Freunden, aber auch zur Arbeitsstelle oft nur über digitale Medien möglich war, haben wir die Lücken, die in unserer Breitbandversorgung immer noch herrschen, deutlich erfahren müssen", sagte Gabi Weber. "Auch die in der Krise vermehrt genutzte Möglichkeit von Hause zu arbeiten, zu lernen und zu studieren wird nach dem Ausbau nicht mehr durch schlechte Bandbreiten oder Lücken im Netz behindert", so Weber weiter. "Ich bin froh, dass die Förderrichtlinien durch den zuständigen Bundesverkehrsminister endlich so gestaltet sind, dass sie den Ausbau unterstützen und nicht mehr behindern. So könne der Kreis in naher Zukunft auch Schulen, Krankenhäuser und seine unterversorgten Gewerbegebiete mit Hilfe von Bund und Land zukunftsfest machen und somit den gesamten Kreis stärken", sagte die SPD-Politikerin abschließend.

"Als gelernter IT-ler habe ich die letzten Jahre immer wieder geholfen, Lücken im Netz zu schließen. Ich begrüße es sehr, dass durch die Förderung es für den Rhein-Lahn-Kreis zu einer umfassenden Lösung kommt und ich setze mich dafür ein, dass jetzt auch die Landesmittel fließen", kommentiert MdL Denninghoff die Nachrichten aus Berlin. "Wenn es jetzt noch dem Bund gelingt ein "National Roaming" einzuführen, also die Provider dazu zu verpflichten, sich Mobilfunkstandorte zu teilen, dann sind ein Großteil meiner Wünsche in dem Bereich erfüllt", so Denninghoff weiter.

Mit dem Breitband-Förderprogramm "Weiße Flecken" treibt die Bundespolitik den Glasfaserausbau im ländlichen Raum voran. In vielen Gemeinden sind die Arbeiten zu sehen, mit denen Schulen, Gewerbegebiete, Verwaltung oder Häuser mit schlechter Anbindung - d. h. einer Internetverbindung mit weniger als 30 Mbit/s - angeschlossen werden. Jetzt kann auch der Rhein-Lahn-Kreis seinen Ausbau vorantreiben.

Hintergrund: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur stellt das Geld mit dem Programm "Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland" bereit. Mit diesem Förderprogramm ermöglicht die Bundesregierung den flächendeckenden Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze. Ohne staatlich finanzierte Anreize würden Regionen, in denen ein Breitbandausbau nicht im privatwirtschaftlichen Interesse liegt, von den Chancen einer digitalen Gesellschaft abgeschnitten werden. Um gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen der Bundesrepublik gewährleisten bzw. herstellen zu können, ist eine Anbindung unterversorgter Gebiete an ein nachhaltiges und hochleistungsfähiges Gigabitnetz unerlässlich. Als "weiße Flecken" gelten eben solche Gebiete, in denen aktuell keine Internetversorgung mit einer Downloadgeschwindigkeit von mindestens 30 Mbit/s vorliegt und innerhalb der nächsten drei Jahre auch keine solche Anbindung in Planung ist. Das Bundesverkehrsministerium stellt in dem Rahmen nun auch Fördergelder für den Anschluss von Neubaugebieten zur Verfügung, was ist ein wichtiger Schritt ist, um neue "weiße Flecken" zu vermeiden. Nur so kann das Ziel eines flächendeckenden Gigabitnetzes bis 2025 erreicht werden.

 

Homepage Gabi Weber - Ihre Abgeordnete für Westerwald und Rhein-Lahn

 


 

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